Review zu Far Cry 3

Einführung:
Der Name "Far Cry" steht unter Videospielfans für Ego-Shooter Action und eine offene Spielwelt. Und das hält Ubisoft dieses Mal auch nicht anders. Ob man mit diesem Titel etwas anfangen kann oder es nur voll geballerter Schinken ist, wird in dieser Review geklärt.


Story:
Dreh- und Angelpunkt der Handlung ist Jason Brody, der mit seinen Freunden und seinen zwei Brüdern Grant und Riley, einen herrlichen Urlaub auf einer tropischen Insel verbringt.
Allerdings hält die Idylle nicht lange, denn sie werden vom Sklavenhändler und Piratenanführer Vaas Montenegro gefangen genommen und haben vor sie gewinnbringend zu verkaufen. Jason kann fliehen. Es passiert noch mehr, aber ich will nichts voraus nehmen.
Nach einer toll inszenierten Fluchtsequenz finden wir uns als Jason, in einem Dorf der sogenannten Rakyat wieder. Dabei hilft uns Dennis Rogers, der uns anfangs dabei hilft unsere Freunde zu retten. Jason wirkt dabei als Protagonist sehr glaubhaft. Indentifikationspotenzial ist vorhanden. Die Story verstrickt sich immer weiter, bleibt aber trotzdem immer Spannend.


Gameplay:
Far Cry 3 ist ein klassischer Ego-Shooter, der eine lebendige offene Spielwelt bietet. Anders als im Vorgänger. Auf der großen Insel gibt es dabei mehr als genug zu tun. Beispielsweise gibt es Rennen oder Auftragsmorde, die uns etwas Kleingeld einbringen. Dies ist allerdings so gut wie nie von Nöten, da wir beinahe immer irgendwelche Schatztruhen finden, sodass schnell unser Portemonnaie kurz vorm Platzen ist. Deswegen sollten wir so oft wie möglich auf Jagd gehen, um aus Tierfellen neue Waffenholster, eine größere Brieftasche oder einen größeren Rucksack machen können. Mithilfe von verschiedenen Pflanzen können wir Heilmittel und einiges mehr herstellen.
Was sehr für Far Cry spricht ist, dass man bei Angriffen auf verschiedene Weisen vorgehen kann. Mal heimlich, mal weniger heimlich. Das ist auch notwendig, weil die KI von Far Cry nämlich sehr klug und real agiert, wie es in anderen Ego-Shootern oft nicht der Fall ist. Darüber hinaus ist ein heimliches Vorgehen sinnvoller, weil das Spiel uns dafür mit deutlich mehr Erfahrungspunkten belohnt, die wir dazu benutzen, um einige Fähigkeiten freizuschalten oder beispielsweise die Gesundheit zu verbessern. Far Cry 3 hat auch ein Schnellreisesystem, welches gut gelungen ist. Bedauerlich ist aber, dass man manchmal tierisch lange durch den Urwald läuft bist irgendwas nennenswertes passiert. Aber das ist ein kleineres Übel.


Technik:
Ubisoft hat wirklich eine sehr schöne, tropische Spielwelt entwickelt. Das Umfeld wiederholt sich zwar sehr häufig, aber das fällt nicht sonderlich ins Gewicht. Eine tolle deutsche Vertonung und gute Synchro sorgen für stimmungsvolle Zwischensequenzen, die wie gesagt sehr spannend gestaltet sind.


Fazit:
Far Cry 3 macht sehr viel richtig. Die spannende Story und das überzeugende Kampfsystem lassen eine Menge Spielspaß zu. Kleine Fehler beim Gameplay und der Balance fallen kaum ins Gewicht und lassen Spielraum für eine bessere Fortsetzung, obwohl das schwierig werden dürfte. Kurz gesagt: Far Cry 3 sollte man gespielt haben. Ein Muss für jeden, der auf Videospiele steht.

17.2.14 15:16, kommentieren

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