Review zu Assassin's Creed Brotherhood

Einführung:
Assassin's Creed Brotherhood ist ein Spiel, welches man ohne den Vorgänger nicht verstehen würde. Man wird nämlich in ein Szenario rein geworfen, welches ohne Vorkenntnisse einige Fragen offen lässt. Es geht wieder um Renaissance Edelmann und Assassine Ezio Auditore, der wie auch sonst über die Dächer Roms rennt und sich parkourmäßig durch die Spielwelt bewegt. Dazu gehört auch Gegner mal heimlich und mal in offenen Gefechten auszuschalten.
Warum es Assassin's Creed Brotherhood, trotz der für Laien ungekannten Story, wert ist gespielt zu werden, erkläre ich ihnen in diesem Test.



Story:
In Brotherhood geht es dort weiter, wo Assassin's Creed 2 geendet ist. Nachdem Ezio, für ihn unschlüssige, Nachrichten von der Göttin Minerva erhalten und er das mächtige Artefakt, den Edenapfel, erbeutet hat, kehrt er in seinen Rückzugsort Monteriggioni zurück.
Allerdings wird die Stadt kurzerhand belagert und wir müssen so lange helfen, die Stellung zu halten bis alle Bewohner entkommen sind. Trotz allem erobert der Templer und neue Bösewicht Cesare Borgia die Stadt und reißt sich den Edenapfel unter den Nagel. Doch damit nicht genug, er ermodert nämlich auch noch Ezio's Onkel Mario. Ezio selbst wird ebenfalls verletzt. Allerdings findet man sich später in Rom, den neuen Schauplatz von Brotherhood, wieder und kommt wieder zu Kräften.
In Rom gründet Ezio einen Assassinen-Orden mit schon bekannten Charakteren, wie Niccolo Machiavelli oder den Meisterdieb La volpe, um die Herrschaft der Borgia zu unterbinden und den Edenapfel zurück zu erobern.
Es gibt wieder eine Rahmenhandlung, um den Barkeeper Desmond Miles, der die Geschehnisse in der Erinnerung, mithilfe eines Animus nacherlebt. Er hat sich mit seinen Freunden im mittlerweile veralteten Monteriggioni verschanzt. Bei Bedarf können wir auch in der nett beleuchteten Stadt herum klettern.
Der Anfang wie auch das Ende sind super inszeniert, jedoch gibt es kein richtiges Ende. Es endet alles sehr offen, wie auch in den sonstigen Serienteile vom Publisher Ubisoft.



Gameplay:
Durch die stimmige Atmosphäre macht schon allein das Laufen durch die Städte in Assassin's Creed Brotherhood sehr viel Spaß. Außerdem sind auch die passenden Wahrzeichen vorhanden, wie zum Beispiel das Kolosseum oder der Petersdom, der sich noch im Bau befindet.
Es steht serientypisch das Schleichen und Klettern durch die sehr abwechslungsreichen Level im Fokus, wo wir meistens möglichst heimlich irgendwelche Zielpersonen abhören, verfolgen oder eliminieren sollen.
Eine der Neuerungen ist die Synchronität mit Ezio. Wenn Ezio genug Aufträge auf vorgegebene Art erledigt, schalten wir eine kleine Missionsreihe frei. Nicht wichtig, aber ein nettes Extra.
Auch neben der eigentlichen Story gibt es einiges zu tun. Durch Ausschalten von bestimmten Personen helfen wir Zivilisten.
Eine andere Neuerung ist die Assassinengilde. Wenn wir Passanten vor Templern retten, treten sie unserem Orden bei und wir können ihnen verschiedene Aufträge in anderen Ländern verteilen. Diese Helfer kann man aufleveln und neu ausrüsten. Wir können die neuen Assassinen im Spiel zur Hilfe kommen lassen und sie vor schicken, um uns den Weg zum Ziel zu erleichtern. Bedauerlicherweise ist dies nach einiger Spielzeit so übermächtig und somit viel zu leicht. Man auch ebenso einen Pfeilenhagel anfondern, der fast alles umlegt, was so kreucht und fleucht.
Dabei sind die Kämpfe schon einfach genug. Durch die mächtigen Konter räumt man zwischen dutzenden von Gegner problemlos auf.
Außerdem stauen sich manchmal Unsummen an Geld an, da man in Assassin's Creed Brotherhood Geschäfte eröffnen, die regelmäßig ein gewisses Einkommen bringen.
Die Borgia haben immensen Einfluss, den wir drosseln sollen, indem wir mit Ezio bestimmte Gebiete der Templer infiltrieren, den Hauptmann eliminieren und den Aussichtsturm nieder brennen. Diese Gebiete sind immer etwas anders. Abwechslung ist in einem auch sonst sehr spaßigen Spiel vorhanden.



Technik:
Wie üblich ist Assassin's Creed Brotherhood in der PC-Fassung hübscher anzusehen als auf der Konsole. Dies merkt man an den Schatten- und Lichteffekten. Und natürlich punktet der PC mit besserer Kantenglättung und Auflösung. Dafür sorgt die Anvil-Engine. Allerdings ist die Steuerung mit Maus und Tastatur weniger komfortabel als mit einem Gamepad, da man mit Controller mehr Tasten gleichzeitig erreicht. Trotzdem erfreut man sich an einer total stimmungsvollen Spielwelt.



Fazit:
Assassin's Creed Brotherhood ist ein Titel, der die Reihe von Ubisoft würdig fortsetzt. Die sehr atmosphärische Spielwelt und das heimliche Morden im Geschehen machen sehr viel Spaß,
wie in Assassin's Creed 2.
Die Neuerungen sind ganz nett eingebracht worden, sollten aber nicht so übermächtig sein. Außerdem wären in Zukunft verschiedene Schwierigkeitsgrade von Vorteil, damit auch erfahrene Spieler eine Herausforderung haben. Trotzdem habe ich mich nicht beklagt.
Ubisoft bleibt seinem Erfolgsrezept treu und hat ein sehr gelungenes Spiel heraus gebracht.
Mit anderen Worten: Wer den Vorgänger mag, macht mit Assassin's Creed Brotherhood definitiv nichts verkehrt.

30.1.14 15:51

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